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Projektbeschreibung: Am 3. April 2009 wurde die erste Armenspeisung in Gambia durch die DBO gegründet. Angefangen haben wir mit 50 Portionen Domoda - ein sehr kalorienreiches afrikanisches Gericht mit Fleisch, Gemüse, Erdnusssoße und Reis. Dazu gab es frische Melonen und Papaya sowie Mineralwasser und gespendete Softdrinks der JulBrew Brauerei. Diese wunderbare Aktion, die vor der Kairaba-Moschee dankbar von den ärmsten der Armen angenommen wurde, soll weiter ausgebaut werden. Gekocht wird in der Restaurantküche "Blue Kitchen" in Fajara. Übrigens gehört dieses Restaurant mit zur DBO und wurde in Zuge der Armenspeisung und der Rallye-Welcomeparty im März eröffnet. Mit jedem Essen und jedem Getränk, dass die Gäste am Abend verzehren, sponsern sie die Armenspeisung mit. Wir werden jetzt mal ordentlich die Werbetrommel für die "Blue Kitchen" rühren, denn je höher der Umsatz ist, um so mehr können wir an Spendenessen verteilen.
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Bilder vom neuen "Blue Kitchen" in Sukuta.
9. April 2011 - Die "Blaue Küche" ist ausgebrannt Der Schock sitzt bei allen tief als wir die Küche nach dem Brand in der Nacht zu Gesicht bekommen. Da ist nichts mehr vorhanden. 3 volle Propangasflaschen haben das Feuer - ein vermutlicher Elektrobrand - genährt und erst als sie leer waren, hatten 3 mutige Wachmänner die Chance, mit einem vom Nachbargrundstück herübergezogenen Gartenschlauch, die Flammen zu löschen. Warum die Gasflaschen nach Küchenschluss abends nicht zugedreht wurden, bleibt zu klären. 3 Versuche, die 2 km entferne Feuerwehr in Bakau zu alarmieren, schlugen kläglich fehl, vermutlich haben alle Feuerwehrmänner geschlafen, das Telefon klingelte einfach weiter.... Das ist sehr afrikanisch!!!
Nach kurzem Überlegen, das "Blue Kitchen vorübergehend zu schließen, haben wir dann beschlossen, noch am selben Tag weiterzumachen. Die Flammen haben Gott sei Dank nicht das Haupthaus erreicht, so dass wir darin eine Notküche einrichten konnten, mit einer verkleinerten Speisekarte. Und unsere Armenspeisung ist so auch gerettet. sowie die Kühlschränke und Waren, die alle in Lagerräumen außerhalb untergestellt waren.
März 2011: Die Armenspeisung läuft nach wie vor gut und seit einem Jahr haben wir sie auf das Sukuta Health center erweitert, wo wir ja auch einen Anbau in den letzten Monaten errichtet haben, der jetzt bezugsfertig ist. s.u. Sukuta HC Hier ein Erfahrungsbericht von Corinna Mayer, die von November 2010 bis Januar 2011 im "Blue Kitchen" gewohnt hat: Blue Kitchen – das Fundament der Armenspeisung "Operation feed the People"… und mein Zuhause während eines 3-monatigen Praktikums, bei der Stadtverwaltung Banjul. Die Idee des "Blue Kitchen" beeindruckte mich von Anfang an! Um die „Operation“ finanzieren zu können betreibt die DBO dieses schöne Restaurant. Vor allem Europäer die sich über die Wintermonate oder teilweise auch ganzjährig nach Gambia verziehen, lieben die Speisekarte und schätzen das Ambiente. Als ich am Tag nach meiner Anreise in Gambia vom gambianschen Manager Mustapha Kahne eine kurze Erklärung bekam, wurde mir schnell klar, wie sinnvoll das Geld hier investiert und zuvor erwirtschaftet wird. Den Ansatz, ein Projekt größtenteils losgelöst von Spenden zu finanzieren, finde ich wirklich viel- versprechend. Jedoch sind die Einnahmen in der Gastronomie leider genauso wenig konstant wie Spendengelder. So wurde jede Woche neu kalkuliert, wie viel Gewinn gemacht wurde und somit in die Versorgung der Patienten in Brikama, Sukuta und Bundum fließen kann. Ein paar Mal habe ich auch bei den Vorbereitungen und der Auslieferung geholfen. So wurde mir zweifellos deutlich, dass hier die Hilfe der DBO wirklich bei denen ankommt die es brauchen! Viele weitere Eindrücke der DBO-Arbeit durfte ich durch die November-Rallye 2010 erfahren. Am Rahmenprogramm zur Vorstellung verschiedener Projekte nahm ich mit großem Interesse teil. So eröffnete sich mir ein Großteil, der in meinen Augen wirklich sinnvollen und guten Arbeit der DBO. Nun möchte ich diese Gelegenheit nutzen, der DBO zu danken! Sie gabe mir die Möglichkeit sowohl erschreckende, als auch tolle Eindrücke in Gambia zu sammeln und überließ mir ohne jegliche Bedenken die Unterkunft im Blue Kitchen. Leider musste ich erst nach Gambia reisen, um solch hilfsbereite Deutsche kennen zulernen. Wer nimmt denn eine Fremde, ohne jegliche Erwartung auf Gegenleistung, einfach so auf? Corinna Mayer
September 2009 April09: 1026 Portionen Kosten 65570 Dalassis Mai 09: 1457 Portionen Kosten 91120 Dalassis Juni 09: 1342 Portionen Kosten 83580 Dalassis Juli 09: 1800 Portionen Kosten 112500 Dallassis August 09: 1020 Portionen Kosten 63900 Dalassis Totale Kosten bisher bei 60 Dalassis pro Portion (reine Kosten ohne Transport) 416 670 Dalassis Der Dalassi steht im Kurs zum Euro zur Zeit bei 1:40, was bedeutet, die entstandenen Aufwendungen betragen ca. 10.400 Euro Die Tendenz ist weiter steigend. Im Moment ist es etwas
weniger, da die Schulen geschlossen sind und die Moschee, laut
neuem Gesetz, nicht mehr von "Bettlern" belagert werden darf.
Das heißt für uns, dass wir am Freitag (dem heiligen Tag der
Muslime) nicht mehr an die Kairaba-Moschee fahren können, um
dort die Bedürftigen, vor allem Frauen und kleine Kinder, mit
Essen zu versorgen. Das Yahya Jammeh Hospital in Bundung ist ebenfalls total überbelegt (es ist Malariazeit in Gambia), daher liefern wir auch nach dort ungefähr je 60 Portionen am Mittwoch und Donnerstag. Da es gerade Regenzeit in Gambia ist, haben wir natürlich auch weniger Gäste im "Blue Kitchen", dem Restaurant, aus dessen Umsatz wir die Armenspeisung hauptsächlich finanzieren, so dass wir inzwischen Privatgelder in das Projekt mit fließen lassen. Es war uns aber ein ganz besonderes Anliegen, das Restaurant in der "kritischen" Nebensaison geöffnet zu lassen, da es sich inzwischen zu einer festen Größe unter den Gästen herumgesprochen hat. Die meisten Besucher wohnen in der Umgebung des Restaurants, welches sich im eher noblen Botschaftsviertel Fajara befindet. Außerdem wollten wir die Armenspeisung in der Regenzeit nicht einschlafen lassen, denn gerade jetzt gibt es in den Krankenhäusern viele Patienten mit schweren Krankheiten
Juli 2009:
3.Mai 2009: Wir suchen natürlich für unser Projekt "Operation feed the People" freundliche Unterstützung auch aus Europa. Ein Essen kostet 60 Dalasis, was umgerechnet ca. 1,70 Euro sind. Mit jedem Euro, den wir dafür bekommen, ist wieder einer frischgebackenen Mutter oder einem kranken Menschen geholfen, die schwierige Zeit zu überstehen und schneller wieder auf die Beine zu kommen.
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