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News 1: Ende Juni 2010
Im Zuge unseres neuen Aufklärungsprojektes in Zusammenarbeit mit Sulay
Sambo "Sol", bauen wir jetzt in Gunjur, nahe der senegalesischen Grenze im
Süden, ein multifunktionales Gebäude, in dem ein Trainings- und
Ausbildungszentrum mit angeschlossener Schneiderei und Verkaufsraum eingerichtet
wird. Des weiteren haben wir als DBO beschlossen, ein neues Healthpost auf dem
selben Gelände zu errichten.
Mehr Infos s.u. Projekte "Aufklärungsarbeit

der Bauplan für das Trainingszentrum in Gunjur
News 2:
Die komplett renovierten Policebaracks in Westfield wurden am 24. Juni
offizell mit einem feierlichen Appell übergeben. (s.u. Policegarage)

Übergabe der Policebaracks an den 2. Polizeichef Edward Sambou
und seine Kollegen
News 3:
Eine wirklich tragische Geschichte ist ein neuer Beschluss, der
diese Woche die Polizeistationen des Landes traf. Alle "Verrückten", sprich
offensichtlich geistesbehinderten Menschen, die sich durch die Straßen betteln,
werden eingefangen und in den Polizeistationen "gesammelt", wo sie dann
stundenlang auf einen Doktor warten, der sie je nach Schweregrad ihrer
vermeintlichen Behinderung, in verschiedene Kliniken des Landes einweisen lässt,
wo sie mit großer Wahrscheinlichkeit niemals "geheilt", sondern einfach
weggeschlossen werden. In Zuge unserer Armenspeisung, bat uns die völlig
überforderte Polizei zu helfen, da die Leute stundenlang in der Hitze in den
viel zu engen Räumen saßen und herumlagen, Hunger und Durst litten, nicht auf
Toilette gehen konnten etc. Eine Misere, der wir wenigstens mit Essen und Wasser
ein wenig entgegentreten konnten. Wir haben spontan im "Blue Kitchen", unserem
Restaurant, und direkt in der Polizeistation für viele Hunderte Leute Baquettes
zubereitet und Reis mit Gemüse und Fleisch gekocht.
auf die Schnelle werden Baquettes zubereitet

Essensübergabe für die geistig Behinderten in der Police
Station
in Brusubi
News 4:
Der Neubau am Sukuta Health Center wurde begonnen, die Grundmauern wurden gelegt. Es werden eine Küche und eine Wohnung für den Fahrer des Krankenwagens gebaut, damit dieser immer im Notfall vor Ort sein kann.

die Grundmauern des Neubau des Sukuta Health Center
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Am 2. Juni wurde ein Ambulanzwagen an das Healthcenter in Pirang übergeben. Diese großzügige Spende stammt von der Famile Peter, 3 Brüder, die eine Großbäckerei in Essen betreiben. Klaus Peter war Teilnehmer der Märzrallye 2009. Auf seine Frage, wie er am besten in Gambia Hilfe leisten können, kam die Idee einen Krankenwagen zu spenden. Dieser wurde dann tatsächlich während der Märzrallye 2010 von seinen beiden Brüdern, Bernd und Sebastian, von Deutschland nach Gambia überführt.

Heinz Bormann übergibt den Krankenwagen offiziell an den
Alkalo
(Bürgermeister) des Dorfes Pirang

Wie wichtig so eine Spende ist, zeigt, dass selbst die Presse
einen großen Artikel im Observer veröffentlichte.

viele Dorfbewohner kamen und dankten der DBO, denn nun kann
dadurch mehr Leben gerettet werden, indem die Patienten, die
nicht im Healthcenter behandelt werden können, schnell nach
Brikama oder Banjul gebracht werden können.
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Wir gratulieren zur Auszeichnung
Die Rallye Dresden-Banjul wurde am 24. April vom Gambianischen Präsidenten Jammeh mit einem Orden ausgezeichnet, der dem Deutschen Bundesverdienstkreuz entspricht. Das spricht für unsere Arbeit in diesem Land und wir möchten hiermit diese Auszeichnung gern an alle Rallyeteilnehmer weitergeben.

die Urkunde und...

... der Orden in den Gambianischen Staatsfarben
Mai 2010:
Desweiteren helfen wir dem Kambengo Projekt e.V. , einem Berliner Verein unter Vorsitz von Jochem und Gudrun Raschke, beim Aufbau einer Schule und haben dafür 83.000 Dalasis gespendet. Noch einmal die gleiche Summe geben wir nach der Regenzeit im November.

der Bauplan der Kambengoschule

Scheckübergabe an Jochem Raschke
Wir werden uns jetzt verstärkt um das Sukuta Healthcenter kümmern, denn dort wird dringend ein Küchenneubau und Mitarbeiterraum benötigt. Zur Zeit liefern wir Essen aus dem "Blue Kitchen" im Zuge unserer Armenspeisung, aber das genügt nicht. Es soll bald täglich gekocht werden.
Oktober 2009:
Ein Container voll mit Schulmöbeln aus Deutschland erreicht Gambia

Heinz beim Abladen der wertvollen Fracht

mehr als eine Schule können mit diesen Tischen und Stühlen
eingerichtet werden
In dem Container befanden sich neben Schulmöbeln und Schultafeln
auch einige Computer komplett mit Monitor, Tastatur, Drucker alle Kabel etc.
Weiterhin 20 Nähmaschinen, mit denen wir eine Frauenkooperative unterstützen
können oder eine Nähschule aufbauen werden.
Dazu kommen noch Fenster, die eigentlich für die Ceesayschule gedacht
waren, aber dort haben wir nun lokale bauen lassen, so dass diese
nun in Manduar im Healthpost verbaut werden.
Unser Dank gilt Hubert "Humberto" Dombrowski, einem ehemaligen
Rallyemitglied, von dem diese Spenden gesammelt wurden und der zusammen mit den
u.g. Personen und Vereinen
eine supertolle Arbeit geleistet hat. Die DBO hat dafür alle
Kosten d.h. Hafengebühren, Paperkram, Transport nach Sukuta, ausladen, einlagern
etc. übernommen.
Hubert hatte natürlich diverse Helfer, die hier genannt werden
sollten:
z.B. sein Kollege Willi Vendt, der sich um die Sponsoren kümmert"
Weiterhin danken wir dem Personal der Jugendwerkstatt
Steimke, die Schulmöbel aufgearbeitet haben und immer vor Ort in Deutschland
mit anpacken, sobald es nötig ist.
Sach- und Geldspenden für den Transport haben wir bekommen von Privatpersonen
und Firmen der Stadt Uslar, die Schulmöbel kommen von Schulen aus Uslar
und der Landkreis Hofgeismar. Die Fenster sind vom Team Sauerländer
Wüstenpost Rallye Nov.2008. Das Team Bayern Rallye Nov. 2009
hat Computer und Werkzeugschränke gespendet
Container Verladung und Verpackung der Kisten, also die gesamte Logistische
Abwicklung in Deutschland wurde durchgeführt von dem Personal für Arbeit und
Dritte Welt e.V.
http://www.adwev.de/. Von diesem Verein stammen
übrigens auch die 20 Nähmaschinen.
Wie uns das in unserer Arbeit weiterhilft, kann sich jeder bestimmt vorstellen.
Darum noch einmal
DANKESCHÖN AN ALLE.
Des weiteren sind wir weiter auf der Suche nach neuen Sponsoren und Spenden für die Armenspeisung.

wir versorgen auch die Kinder der Ceesay Nursery School
mit warmen Essen - siehe Projekt Armenspeisung
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